Sommer- und Reiseerkrankungen bei Hunden
1. Juli 2009 | Kategorie: Tiere
Reiseerkrankungen und deren Prophylaxe
Die wichtigsten Reiseerkrankungen sind:
- Herzwurmerkrankung: eine Parasitose, die im südlichen Mittelmeerraum schon seit längerem auftritt und Herzschwäche, Pneumonien und Lungeninfarkte verursachen kann.
- Leishmaniose: eine Erkrankung, die von Sandfliegen übertragen wird.
Bei dieser Erkrankung kommt es zu Veränderungen in verschiedenen Bauchorganen und der Haut. Diese Erkrankung ist auch eine Zoonose, das heißt auf den Menschen übertragbar. Ebenfalls in den Mittelmeerländern vorkommend.
- Zeckenerkrankungen: Borreliose, Babesiose, Erlichiose, FSME,
Gegen all diese Erkrankungen gibt es Schutz in Form von Tropfen, sogenannte Spot on Präparate. Für Fragen stehe ich gerne während meiner Ordnationszeiten zur Verfügung.
Außer den bereits erwähnten, gibt es noch ein paar typische im Sommer auftretende Erkrankungen.
- Sommerekzem: (vorwiegend Labrador, Retriever, aber auch alle anderen sich im Wasser tummelnden Hund) das sind meistens flächige offene Stelle im Bereich der Wangen oder Beginn des –Halses.
- Allergische Dermatitis: (oft nach Spaziergängen im hohen Gras) rote Tüpfelung im Bereich Brustkorb, Achseln, Bauch und Leistenregion.
- Fremdkörper: Grannen von Gräsern im Dialekt “Schliafhansel“, die überall, bevorzugt aber in Ohren, Augen und Pfoten, vorkommen können.
Bei diesen Erkrankungen würde ich empfehlen gleich in der Ordination vorbeizukommen, denn ohne Behandlung kommt es in den meisten Fällen ohne Behandlung zu einer Verschlechterung.
Autor:
Mag. Sigrid Resch
Tierambulanz am Saarplatz
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